Otto Wawer

Otto Wawer

Leistungsbewertung

Das Leistungskonzept der Maria Montessori Gesamtschule beschreibt in den schulinternen Grundsätzen der Leistungsbewertung detailliert die Umsetzung der obligatorischen Vorgaben des  Schulgesetzes (s. Schulgesetz § 48) und die Berücksichtigung der in den Kernlehrplänen vorgesehenen Lerninhalte. Das Konzept benennt zusätzlich die über gesetzlichen Vorgaben hinausgehenden Besonderheiten der Maria Montessori Gesamtschule als Montessori-Einrichtung.
Das Augenmerk liegt dabei auf einer der Montessori-Pädagogik eigenen Beobachtung der Schüler*innen durch die Lehrenden.  Die Beobachtung bildet die Basis einer konstruktiven Feed-Back-Kultur zur  Rückmeldung an die Schüler*innen hinsichtlich ihrer Leistungen.  Dabei wird eine wohlwollende Atmosphäre im Sinne von Ermutigung geschaffen, die es den Schüler*innen erlaubt, aus ihren Fehlern zu lernen und ihre Stärken auszubauen. Zentrales Element der Rückmeldung ist vor allem das Gutachten zur Freien Wahl der Arbeit, das den Schüler*innen am Ende des Schuljahres als Anlage zum Zeugnis ausgehändigt wird. Im pädagogischen Konzept der Schule ist ein Schüler-Sprechtag zum Halbjahreszeugnis verankert, der dazu dient, den persönlichen Leistungsstand auf der Basis eines Selbst- und Fremdeinschätzungsbogens mit den Tutor*innen zu erörtern und verbindliche Absprachen für den weiteren Lernprozess zu treffen.
Unerlässliches Merkmal des Konzeptes ist die Transparenz der Kriterien und Anforderungen bereits bei der Vermittlung und Erarbeitung des Lernstoffes. Die fachspezifischen Anforderungen auf Basis der Kernlehrpläne werden in den Fachkonferenzen – also unter Beteiligung von Eltern- und Schülervertreter*innen – erörtert und verbindlich festgelegt. Bei der Notenbildung ist auf die verabredete Zuordnung und Gewichtung der Anforderungen zu den jeweiligen Noten zu achten. Bereits bei der Vermittlung der Lerninhalte ist eine ausgewogene Berücksichtigung aller Kompetenzniveaus vorzusehen, diese schlagen sich bei der Bewertung in einem entsprechenden Verhältnis nieder und stehen im Einklang mit den Abschlussbedingungen der Sekundarstufe I (APO-SI) sowie der Abiturbedingungen (APO-GOSt).
Die Möglichkeiten zur Würdigung besonderer und herausragender Leistungen werden im Schulleben den Schüler*innen zu verschiedenen Gelegenheiten angeboten und in einer Tabelle verbindlich festgelegt (s. Anhang unter HonorierungLeistungenMatrix.pdf). Ausdrücklich zu erwähnen sind hierzu die feierlich gestalteten Schülerehrungen zum Schulhalbjahr und zum Schuljahresende  unter Anwesenheit aller Schüler*innen.
Die Wirksamkeit des Leistungskonzeptes wird im Rahmen des schuleigenen Evaluationskonzeptes unter Beteiligung der Gremien überprüft.
Die Grundsätze zur Leistungsbewertung der Maria Montessori Gesamtschule können im Anhang heruntergeladen werden.

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Das Buslinienkonzept

Im Leitbild  unseres Schulprogrammes beziehen wir uns zur Formulierung dessen, was Kinder und Jugendliche  lernen sollen, auf die Ausführungen unserer Namensgeberin, der Ärztin und Pädagogin Maria  Montessori.  In ihren Schriften zum Erdkinderplan sowie zur Kosmischen Erziehung stellt sie fünf elementare Bereiche als Grundlage der wichtigsten Lerninhalte heraus:

Moralische Pflege: Entwicklung zum sozialen Wesen und zum Aufbau des moralischen Gewissens
Leibespflege: Bewegung/Sport,  Ernährung und Gesundheit  sowie Suchtprävention
Persönlicher Ausdruck: Musik - Theater - Kunst - Literatur
Aufbau der Personalität: Mathematik und Sprachfähigkeit (Lese und Sprachkompetenz), Religion und Ethik. In unserer heutigen modernen Welt ist Medienkompetenz hier einzubeziehen.
Umfassende Bildung: vor allem Naturwissenschaften, Geschichte und Politik, Friedenserziehung und Erhalt der Schöpfung (Kosmische Erziehung). Heute einzubeziehen ist unser Umgang mit Ressourcen, Klimaschutz und Nachhaltigkeit.

 

Ausgehend von den fünf Grundsätzen der Lerninhalte der „Kosmischen Erziehung“ und des „Erdkinderplans“ haben wir für unsere Schule sieben Grundlinien definiert, die sowohl den Lehrplananforderungen aller Unterrichtsfächer gerecht werden als auch die Vermittlung aller wichtigen Schlüsselqualifikationen berücksichtigen und somit unserem gesamten unterrichtlichen Tun zugrunde liegen.

Unsere Schülerinnen und Schülern begeben sich auf eine individuelle Bildungsreise mit dem Ziel der Entwicklung einer umfassend gebildeten Persönlichkeit, die tolerant und eigenverantwortlich denkt und handelt. Wie bei einer Busfahrt können sie auf unterschiedlichen Buslinien ihre Begabungen individuell ausformen. Dabei gibt es obligatorische Stationen für alle ebenso wie individuelle, fakultative Haltestellen, die zur Erlangung eines Zertifikats/eines Abschlusses in den unterschiedlichen Bereichen der Linien Verantwortung, Verständigung, kulturelle Bildung, naturwissenschaftliche Bildung, politische Bildung, Eigenverantwortung sowie Zukunftsorientierung führen.

Im Einzelnen weisen die sieben Grundlinien individuelle „Haltestellen“ für die Schülerinnen und Schüler aus, diese Haltestellen werden durch ihre Schriftfarbe nach folgenden Gesichtspunkten unterschieden:

  • Rot = fächerbezogene Haltestellen,
  • Blau = jahrgangsunabhängige Haltestellen,
  • Grün = jahrgangsbezogene Haltestellen.

Am Beispiel der Linie 1 Verantwortung lässt sich die "Busfahrt" zu den einzelnen Haltestellen nachvollziehen:

Ein Großteil der Haltestellen ist selbsterklärend, in Kürze werden wir allerdings ein Glossar zur Beschreibung hinzufügen. Die Grafik aller sieben Buslinien kann dem Anhang entnommen werden.

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Leitbild der Maria Montessori Gesamtschule

Liebe Besucherin, lieber Besucher, 

das Schulprogramm der Maria Montessori Gesamtschule Aachen wird zurzeit überarbeitet. Allerdings können Sie die vorgesehene Gliederung, das Schulporträt und das Leitbild unseres neuen Schulprogramms im Anhang bereits einsehen.

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Sekundarstufe I

Die Sekundarstufe I der Gesamtschule besteht aus den  Klassen 5-10. Die Schülerinnen und Schüler verbleiben zunächst in allen Fächern im Klassenverband, erst in höheren Klassen erfolgt eine Aufteilung der Klassen zum Zweck der Neigungs- und Leistungsdifferenzierung. Das weiter unten aufgeführte Schema zeigt den besonderen Aufbau  der Sekundarstufe I der Maria Montessori Gesamtschule im Überblick. Die Abkürzungen bedeuten:

FWA=Freie Wahl der Arbeit

WP=Wahlpflichfach (Neigungsdifferenzierung)

Die rot oder rot-hellblau markierten Fächer werden nach Leistungsniveaus differenziert: E=Englisch; M=Mathematik; D=Deutsch; Ph=Physik.

Rot-Hellblau bedeutet Verbleib im Klassenverband trotz Differenzierung, Rot bedeutet Trennung der Schüler*innen nach Grundanforderungen und erweiterten Anforderungen.

Detailinformationen hierzu finden Sie in weiteren Artikeln dieser Homepage, vor allem unter Differenzierung und Wahlpflichtbereich.

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Vertretungsplan or