Sekundarstufe I

Die Sekundarstufe I der Gesamtschule besteht aus den  Klassen 5-10. Die Schülerinnen und Schüler verbleiben zunächst in allen Fächern im Klassenverband, erst in höheren Klassen erfolgt eine Aufteilung der Klassen zum Zweck der Neigungs- und Leistungsdifferenzierung. Das weiter unten aufgeführte Schema zeigt den besonderen Aufbau  der Sekundarstufe I der Maria Montessori Gesamtschule im Überblick. Die Abkürzungen bedeuten:

FWA=Freie Wahl der Arbeit

WP=Wahlpflichfach (Neigungsdifferenzierung)

Die rot oder rot-hellblau markierten Fächer werden nach Leistungsniveaus differenziert: E=Englisch; M=Mathematik; D=Deutsch; Ph=Physik.

Rot-Hellblau bedeutet Verbleib im Klassenverband trotz Differenzierung, Rot bedeutet Trennung der Schüler*innen nach Grundanforderungen und erweiterten Anforderungen.

Detailinformationen hierzu finden Sie in weiteren Artikeln dieser Homepage, vor allem unter Differenzierung und Wahlpflichtbereich.

Fächerangebot

Der Fächerkanon der Maria Montessori Gesamtschule unterliegt der regulären Stundentafel der allgemeinbildenden Schulen mit Sekundarstufe I und II (gymnasiale Oberstufe). Die Unterrichtsinhalte richten sich nach den Lehrplänen der Gesamtschule sowie nach den Lehrplänen der gymnasialen Oberstufe. 

Die Sekundarstufe I der Gesamtschule (Jahrgang 5 – 10) bereitet auf alle Abschlüsse mit einem vielfältigen Fächerangebot vor. Hier eine Übersicht: 

  • Deutsch, Englisch, Französisch, Latein 
  • Mathematik
  • Naturwissenschaften (Biologie, Chemie, Physik) 
  • Gesellschaftslehre (Geschichte, Erdkunde, Politik) 
  • Arbeitslehre (Technik, Wirtschaftslehre, Hauswirtschaft) 
  • Musik, Kunst, Darstellen und Gestalten 
  • Informatik
  • Pädagogik
  • Religionslehre 
  • Sport 

Neben dem Fachunterricht gibt es an der Maria Montessori Gesamtschule spezielle Ganztagsstunden: 

  • Freie Wahl der Arbeit (siehe unter Montessori) 
  • Klassenlehrerstunden sogenannte Tutorenstunden
  • Förder- und Forderunterricht 
  • Arbeitsgemeinschaften 
  • Offene Angebote in der Mittagsfreizeit 

Die Sekundarstufe II (gymnasiale Oberstufe) der Maria Montessori Gesamtschule verfügt ebenfalls über ein breites Fächerangebot in Grund- und Leistungskursen (LKs fett gedruckt):

  • Deutsch, Englisch, Französisch, Latein, Spanisch 
  • Kunst, Musik, Literatur 
  • Geschichte, Pädagogik, Sozialwissenschaften, Philosophie 
  • MathematikBiologie, Chemie, Physik 
  • Religionslehre 
  • Sport 

Sprachenfolge

Sprachenfolge

An der Maria Montessori Gesamtschule können im Fachunterricht vier Fremdsprachen erlernt werden, nämlich

  • Englisch ab Klasse 5
  • Französisch ab Klasse 6
  • Latein ab Klasse 8
  • Spanisch ab Klasse 11
  • Französisch neu einsetzend ab Klasse 11

Die Fremdsprachen können bis zum Abitur geführt werden.

Wahlpflichtfächer

Für eine Anzahl von Fächern besteht eine Wahlpflicht, nämlich ab Jahrgang 6. Das jeweils gewählte Fach muss mindestens bis Ende der Klasse 10 beibehalten werden.

Wahlpflichtbereich

Ab Jahrgang 6 setzt der Wahlpflichtbereich ein, d.h. die Kinder müssen einen der folgenden vier Bereiche bis Ende der Klasse 10 wählen:

  • Arbeitslehre (Technik, Wirtschaftslehre, Hauswirtschaft)
  • Französisch
  • Darstellen und Gestalten (Bildsprache, Wortsprache, Körpersprache, Musiksprache)
  • Naturwissenschaften (Biologie, Chemie, Physik)

Leistungsbewertung

Das Leistungskonzept der Maria Montessori Gesamtschule beschreibt in den schulinternen Grundsätzen der Leistungsbewertung detailliert die Umsetzung der obligatorischen Vorgaben des  Schulgesetzes (s. Schulgesetz § 48) und die Berücksichtigung der in den Kernlehrplänen vorgesehenen Lerninhalte. Das Konzept benennt zusätzlich die über gesetzlichen Vorgaben hinausgehenden Besonderheiten der Maria Montessori Gesamtschule als Montessori-Einrichtung.
Das Augenmerk liegt dabei auf einer der Montessori-Pädagogik eigenen Beobachtung der Schüler*innen durch die Lehrenden.  Die Beobachtung bildet die Basis einer konstruktiven Feed-Back-Kultur zur  Rückmeldung an die Schüler*innen hinsichtlich ihrer Leistungen.  Dabei wird eine wohlwollende Atmosphäre im Sinne von Ermutigung geschaffen, die es den Schüler*innen erlaubt, aus ihren Fehlern zu lernen und ihre Stärken auszubauen. Zentrales Element der Rückmeldung ist vor allem das Gutachten zur Freien Wahl der Arbeit, das den Schüler*innen am Ende des Schuljahres als Anlage zum Zeugnis ausgehändigt wird. Im pädagogischen Konzept der Schule ist ein Schüler-Sprechtag zum Halbjahreszeugnis verankert, der dazu dient, den persönlichen Leistungsstand auf der Basis eines Selbst- und Fremdeinschätzungsbogens mit den Tutor*innen zu erörtern und verbindliche Absprachen für den weiteren Lernprozess zu treffen.
Unerlässliches Merkmal des Konzeptes ist die Transparenz der Kriterien und Anforderungen bereits bei der Vermittlung und Erarbeitung des Lernstoffes. Die fachspezifischen Anforderungen auf Basis der Kernlehrpläne werden in den Fachkonferenzen – also unter Beteiligung von Eltern- und Schülervertreter*innen – erörtert und verbindlich festgelegt. Bei der Notenbildung ist auf die verabredete Zuordnung und Gewichtung der Anforderungen zu den jeweiligen Noten zu achten. Bereits bei der Vermittlung der Lerninhalte ist eine ausgewogene Berücksichtigung aller Kompetenzniveaus vorzusehen, diese schlagen sich bei der Bewertung in einem entsprechenden Verhältnis nieder und stehen im Einklang mit den Abschlussbedingungen der Sekundarstufe I (APO-SI) sowie der Abiturbedingungen (APO-GOSt).
Die Möglichkeiten zur Würdigung besonderer und herausragender Leistungen werden im Schulleben den Schüler*innen zu verschiedenen Gelegenheiten angeboten und in einer Tabelle verbindlich festgelegt (s. Anhang unter HonorierungLeistungenMatrix.pdf). Ausdrücklich zu erwähnen sind hierzu die feierlich gestalteten Schülerehrungen zum Schulhalbjahr und zum Schuljahresende  unter Anwesenheit aller Schüler*innen.
Die Wirksamkeit des Leistungskonzeptes wird im Rahmen des schuleigenen Evaluationskonzeptes unter Beteiligung der Gremien überprüft.
Die Grundsätze zur Leistungsbewertung der Maria Montessori Gesamtschule können im Anhang heruntergeladen werden.

Differenzierung

Großen Leistungsunterschieden begegnet die Maria Montessori Gesamtschule mit Möglichkeiten der inneren und äußeren Differenzierung. In folgenden Fächern werden die Schülerinnen und Schüler einem bestimmten Leistungsniveau (Grundkurs bzw. Erweiterungskurs) zugewiesen:

  • Englisch und Mathematik ab Jahrgang 7
  • Deutsch ab Jahrgang 9
  • Physik ab Jahrgang 9

Die Klassen werden in Englisch, Mathematik und Physik ab Jg. 9 aufgeteilt in

  • Grundkurse zur Vermittlung des Basiswissens
  • Erweiterungskurse mit erhöhten Anforderungen.

Über die Zugehörigkeit des Kindes zum Grund- oder Erweiterungskurs entscheidet die Zeugniskonferenz am Ende des Schuljahres.

Arbeitsgemeinschaften

Die Schule bietet montags nachmittags (in Ausnahmefällen auch dienstags bzw. freitags) Schülerinnen und Schülern der 5. und 6. Klassen freie Arbeitsgemeinschaften an. Eltern bereichern mit ihrem Engagement das Angebot. Ob Sport, Handwerken, Kreatives, Kulinarisches, mit und ohne Lehrer- und Lehrerinnenunterstützung sind Eltern mit Zeit und Lust eingeladen, eine Arbeitsgemeinschaft zu übernehmen. Manche Eltern sind schon lange dabei, andere können z.B. aus beruflichen Gründen nur ein Schuljahr mitwirken – willkommen sind sie alle!

Wer eine AG oder eine zeitlich beschränkten Kurs anbieten möchte, kann sich bei der verantwortlichen Ansprechpartnerin für die Arbeitsgemeinschaften, Frau Schwarz-Miseré melden: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Erwachsen werden

Lions Quest - Erwachsen werden

Mit Beginn des Schuljahres 2006/2007 ist ein weiterer Baustein zum sozialen Lernen im Schulprogramm verankert worden. Es handelt sich dabei um das Konzept "Erwachsen werden" von Lions Quest. An der Maria Montessori Gesamtschule führt jede Klasse von Jahrgang 5-8 dieses wissenschaftlich geprüfte Trainigsprogramm gemeinsam mit den Tutor*innen an 6 Terminen pro Halbjahr durch.

Das Programm enthält sieben Schwerpunkte, die in einem besonderen Curriculum jahrgangsweise zur Umsetzung konkretisiert werden. Diese Schwerpunkte lauten:

  1. Ich und meine (neue) Gruppe
  2. Stärkung des Selbstvertrauens
  3. Mit Gefühlen umgehen
  4. Die Beziehungen zu meinen Freunden
  5. Mein Zuhause
  6. Es gibt Versuchungen: Entscheide dich
  7. Ich weiß, was ich will

Weitere Informationen auch unter http://www.lions-quest.de/

Diesen RSS-Feed abonnieren

Vertretungsplan or