Susanne Haferkorn-Schulte

Susanne Haferkorn-Schulte

Freie Wahl der Arbeit

Das Prinzip der Freien Wahl der Arbeit (FWA) geht auf den Grundsatz Maria Montessoris zurück, dass Freiheit und Arbeit in einem unmittelbaren Zusammenhang stehen. Arbeit wird dann nicht als Druck empfunden, wenn sie unter den Bedingungen der Freiheit stattfindet. Damit ist nicht Beliebigkeit gemeint, sondern Freiheit der Arbeit muss bestimmten Regeln folgen und klar definierte Grenzen haben. Die Schülerinnen und Schüler lernen, Verantwortung für das eigene Lernen zu übernehmen.
In dieser Unterrichtszeit arbeiten die Schülerinnen und Schüler an fachgebundenen  Aufgaben, die Pflicht -und Wahlanteile ausweisen, sowie an fächerübergreifenden Projekten. Die Schüler wählen den Lernpartner, den Arbeitsort, sowie die zeitliche Reihenfolge ihrer  Arbeit. Das Üben und Wiederholen, Vertiefen und Ausweiten von Kompetenzen setzt an den individuellen Fähigkeiten der Schüler an und wird von den Tutor*innen (Klassenlehrer*innen) begleitet. Die Stunden der Freien Wahl der Arbeit zeichnen sich durch  ritualisierte Verlaufsformen aus:

  • strukturierter Ablauf der Stunde der Freien Wahl der Arbeit
  • Dokumentation der Arbeit von Schülerinnen und Schülern und von Lehrerinnen und Lehrern (s. Studienbuch)
  • Präsentation der Ergebnisse

Die Lehrer*innen sorgen für eine Lernatmosphäre ganz im Sinne Montessoris nach dem Grundsatz der Vorbereiteten Umgebung. Sie verstehen sich als Berater und Helfer der Schülerinnen und Schüler bei der Entwicklung zu selbstständigen Persönlichkeiten. Gerade während der Stunden der FWA können sie sich den Schüler*innen individuell widmen und sie gegebenenfalls beraten. Die Lehrkräfte sichern die Qualität der Arbeit, führen Buch über die Arbeiten der Schülerinnen und Schüler und melden ihnen ihre Einschätzung zurück -  am Ende des Schuljahres nochmal in ausführlicher Form als schriftliches FWA-Gutachten.

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